Reisen in Pandemiezeiten (Thailand – Phuket Sandbox)

Was geschah wirklich? Der ultimative, knallharte Bericht über unsere Einreise nach Phuket in Thailand.

in aller Kürze

Für alle die es kurz haben wollen:

  • Ja! – Wir sind eingereist.
  • Ja! – Alles hat geklappt.
  • Nein! – Wir wissen nicht, was man machen muss wenn etwas daneben geht.

Für diejenigen, die wissen wollen was für ein Spaß es ist in Pandemiezeiten zu Reisen, folgt nun der ausführliche Bericht, mit der einen oder andern weiterführenden Anmerkung zu den Dingen, die da passieren oder auch nicht.

Unser Reisetag

Unser Reisetag begann mit Entengequake (= Wecker) um 4:30 Uhr, rechtzeitig, um noch die letzten Handgriffe erledigen zu können, die man in seinen eigenen vier Wänden durchführen muss, wenn man 8 Wochen alles hinter sich lässt.

Starthilfe in fast jeden Tag ist Kaffee, auch heute. Danach arbeiten wir die letzten unerledigten Punkte unseres heiligen Plans ab, in dem wir alle Schritte, Aktionen sowie Packlisten festhalten bzw. minutiös alles durchgeplant haben:

  • die Fertigstellung unserer Brotzeit: Denn ohne Brotzeit kein Reisen. Seitdem wir reisen muss eine Brotzeit mit. Selbst Kurzreisen über wenige Stunden werden von einer Brotzeit begleitet, denn Nichts ist schlimmer als ein Hungerast mit darauf folgender Unterzuckerung und anschließenden fatalen Fehlern. Außerdem sind wir dann beide unleidig nicht schön) – dafür gibt es den netten englischsprachigen Ausdruck „hangry“. Doch das Beste an Brotzeit ist, daß Evi einfach fantastisch leckere Brotzeiten macht: Diesmal kleine orientalische Fladenbrote mit Schmierkäseecken, italienischen Salamischeiben etwas Chinakohl als knackiges Gemüse und japanische scharfe Gewürz aka S&B Shichimi Nanami Togarashi. Es schmeckt einfach super und ich bekomme jetzt schon wieder Hunger. Dann ist die Stimmung bestens – auch bei Streß.
  • Stillegung unserer Anschlußleitungen für Gas, Wasser und Strom.

Vielleicht kommt ja noch mal ein Beitrag zum heiligen Plan.

Zum Schluß wird noch alles zugesperrt und mit einem

„leisen Servus“

(diesmal wir)

machen wir uns vom Acker.

erster Schritt

Glück gehabt. Es regnet nicht und wir treten in den frühen Vormittag hinaus. Kurz vor 9 Uhr machen wir den ersten Schritt in Richtung U-Bahn und frieren bei windigen 2° C in unserer Zwiebelkluft; keine Jacken nur mehrlagige T-shirts und Hemden.

Wir sind froh, dass es in der U-Bahn beheizt ist und man am Stachus auch geschützt in die Flughafen S-Bahn umsteigen kann.

Ankunft am Flughafen

Genug Zeit um überpünktlich am Airport anzukommen. Als erstes Brotzeit! Vor 5 Stunden aufgestanden und bisher nichts gegessen.

Achtung! Achtung! Pandemie!

Brotzeit nur außerhalb des Gebäudes, draußen bei den Rauchern, da man ja im Gebäude Maskenpflicht herrscht.

Da war uns wieder klar, wieso wir fliegen!

Kalt! Kalt! Kalt!

leere Check In Schalter in München
wenig Flüge ab München

Wenn man, wie wir, mit Etihad³ fliegt, gibt es die Möglichkeit online einzuchecken.

Anmerkung zu Etihad: Vielleicht sieht die Erwähnung des Namens nach Werbung aus. Nun ja, ist es jetzt ja auch. Aber wir wurden dafür nicht bezahlt und haben daher auch die Freiheit negative Anmerkungen im Laufe des Beitrags zu machen; z.B. Gäste vor einer abgesperrten kaputten Toilette warten zu lassen ist "not nice" - wofür gibt's Schilder? Ansonsten können wir Eithad nur empfehlen!
Etihad Airways in München

Alle notwendigen Dokumente inkl. aktuellem PCR-Test werden digital hochgeladen und man erhält dann einen QR Code bzw. eine Email mit der Bestätigung, dass die Dokumente ausreichen, um Fliegen zu dürfen und man ist dann „verified to fly“.

An einem eigens eingerichteten Schalter gibt man sein Gepäck auf und nimmt damit die „fast lane“. Nun ja, wenn das alle machen würden, dauerts wahrscheinlich auch wieder länger.

Diesmal ging es schnell. Nur ein weiterer Fluggast vor uns.

Sitzplätze und Boardingpass hatten wir schon eine Tag zuvor mit der Email erhalten. Ein sehr netter Checkin. Der junge Mitarbeiter gewährte uns die Mitnahme unseres kleinen Trolleys als Handgepaäck, obwohl er in die bereitgestellte Höchstmaße-Kiste nicht hineinpasste. 1cm (!) und es klemmt. Man hätte auch streng sein können.

Nachdem Checkin begaben wir uns zur Security: Durchleuchten, Körperscannen, Sprengstoffabstrich und Abtasten – das volle Programm. Nichts los, kaum Passagiere und viel Zeit für genaue Kontrolle.

Mist! Evis Piccoloflasche wird entdeckt und konfesziert. Hahaa! Meine wird nicht entdeckt, ist aber auch schon ziemlich leer getrunken. Dennoch schmeckt der letzte Schluck vorm Gate mit dem noch übrigen Fladenbrot vorzüglich.

Abflug aus München

Der Flieger ist geschätzt nur zu einem Drittel belegt. Wir haben eine Dreier-Sitzgruppe für uns allein, vor uns sitzt noch ein weiteres Paar, sonst sind um uns mehrere Reihen leer.

leere Reihen

Das Fliegen mit Maske ist eigentlich problemlos. Zu Essen darf man sie abnehmen. Die Flugbegleiter sind in Vollkörperanzügen mit Gummihandschuhen. Trotzdem ist es ein unglaublich gutes Gefühl wieder Fliegen/ Reisen zu dürfen.

Maske ist keine Problem

Sind ganz geflasht von den Neuheiten der Flugtechnik. Es gibt im Flugzeug keine Rollos mehr an den Fenstern sondern die Verdunklung erfolgt mit elektronischer Dimmung – cool! Lassen sich alle auch zentral verdunkeln – weniger cool. Aber dann auch wieder individuell aufhellen – cool!

Der Flug verläuft ruhig. Nur ein (!) sauberes Luftloch, dass unserem Vordermann die Hose versaut (ausgerechnet beim Essen mit Rotwein – Mensch!).

Ankunft in Abu Dhabi

Wir landen überpünktlich in Abu Dhabi. Wie befürchtet läuft das Deboarding nach dem Prinzip Hammelherde.

Wir werden zum Terminal 1 mit dem Bus gekarrt und erneut durch eine Securityschranke geschleust. Der Terminal ist architektonisch eine Schau! Dahinter steckt niemand anders als Paul Andreu.

Historische Aufnahme des Terminal 1 in Abu Dhabi (Foto vom Foto)

Das Gebäude wirkt wie ein riesige Höhle, getragen von einer zentrale Säule, die eine Palme darstellen soll. Letztere ist mit gebrochen Fliesen wabig verziert und irgendwie erinnert das gesamte Bauwerk mit seinen Satellitenarmen (den einzelnen Gates) an eine Science Fiction Scenerie. Ich musste an Solaris denken. Ziemlich spacig und wenn man die Wahl hat zwischen den verschiedenen Airports der arabischen Airlines zu wählen, dann fiele meine auf diesen.

Wobei man zugeben muß, dass in Zeiten der Pandemie dieses Terminal etwas beengt wirkt.

Abflug aus Abu Dhabi

Der Anschlußflug nach Phuket verstärkt diesen Eindruck. Der Flieger ist bis auf den letzten Sitz ausgebucht! Selten so voll geflogen. Man hat den Eindruck, dank weltweiter Reisebeschränkungen wollen alle nach Thailand, dass als eines der ersten Länder in Südostasien wieder aufgemacht hat.

Wir sind ja auch dabei. Aber nach Wochen des social distancing in München und der letzten 10 Tage Selbstquarantäne ist uns jetzt doch ein bisschen unwohl. Noch dazu wo sich erste Verfallserscheinungen der Maskentragedisziplin breit machen. Die Umwelteinstellungen im Flugzeug tragen auch nicht dazu bei, dass es besser wird. Niesser, verschleimte Husterer und rotzige Nasenputzgeräusche erhöhen das pandemische Sicherheitsgefühl im Flieger auch nicht wirklich.

Vielleicht sind wir aber schon komplett auf dem pandemischen Paranoia – Pfad:

„gefangen in der P-3- Psychofalle“

Ankunft in Phuket

Die Ankunft Phuket kündigt sich mit dem Ausfüllen des T6-Immigrationszettels an, der wie wir später erfahren wichtig (!) ist und immer (!) im Pass bleiben muss.

Ein traumhafter Sonnenaufgang kurz vor der Ladung in Phuket.

endlich angekommen

Die Landebahn beginnt direkt am Strand und man hat das Gefühl, das man vorher ins Meer fällt. So wurde es im Netz angekündigt. War aber dann doch etwas enttäuschend, da wir ziemlich spät aufsetzten und/ oder der Anflugwinkel groß war?

Doch wirklich spektakuär ist der Blick auf eine grüne Insel, die warme Luft, die einen beim Verlassen des Flughafengebäudes umarmt.

„Endlich wieder Tropen!“

Phuket International Airport – Sandbox

Wenn man sich im Flugzeug bei uns so umsieht, dann befinden sich hier sicher 95% Menschen, die schon einmal geflogen sind. Und 100% davon haben sicher schon mal Urlaub gemacht. Also alle die Aussteigegepflogenheiten kennen und eigentlich Zeit haben müßten.

Warum nur springen alle auf, sobald das Flugzeug gelandet ist, reissen ihre Koffer aus den Gepäckfächern und stehen sich warten gegenseitig auf den Hacken und drängen sich alle nach vorne zum Ausgang?

Hat den keiner von denen gehört, dass die first und die busines class zuerst raus darf und man als economist dies abwarten darf? Außerdem ist das Loch in der Wand nur groß genug, dass es der Reihe nach raus geht, noch dazu, wo auf diesem Flug die Boardingpässe kontrolliert werden. Ist der Urlaub nicht dafür da, sich Zeit zu lassen? Eilt es streßfrei zu werden? Und was bringt es, wenn man stehend im Flieger schnell rauszudrängeln versucht, um sich 5 Minuten später an einem Zoll-, Imigration- oder Gesundheitsbehördenschalter wartend wiederzutreffen?

Wie wärs mit weniger Streß?

„Boah, mein Blutdruck …“

Wir warten bis alle durch sind und schlendern allen hinterher.

Und siehe da: Man trifft sich wieder!

Wilkommen in Phuket

Thailand ist klasse! Darauf ist Verlass:

Es bleibt alles anders.

Wir werden von einer Heerschaar grüner schutzbemanteltder, gummibehandschuhter GesundheitsmitarbeiterInnen marktschreierisch begrüßt.

Willkommenssitzplätze in Phuket
(Zeit um Dokumente zu sortieren)

„Flight Abu Dhabi! Flight Abu Dhabi!“

„Sit Down! Sit Down!“ (nebst einweisender Handbewegung zu einem abgegrenzten Feld an Plastikstühlen)

„Passport, Thaipass, PCR-Testresult“

„What sey sink wis fons?“ (Kopfschütteln, dass jemand seine Dokumente nur digital dabei hat)

Kurzes Intermezzo unsererseits : Wir wechseln an einem Schalter Geld, denn der Kurs ist im gesamten Flughafen gleich (schlecht).

Thailandpass

Analog sticht digital! Wir richten unsere ausgedruckten Dokumente her und gehen zum Thailandpass-Schalter.

Thailand Pass Schalter

Hier wird von einer weiteren grünen Heerschaar vermummter Mitarbeiterinnen unsere Zettelwirtschaft in Empfang genommen, wichtige Passagen eingekreist, administrive Geheimvermerke daruf gekritzelt, abgestempelt und abgelegt. Den Passport erhalten wir zurück, inkl. T6-Zettel.

PSAS

Anschließend gehen wir schräg rüber zum PSAS Schalter (PSAS = Phuket Swab Appointment System) um hier schonmal für den Test registriert und angemeldet zu werden, obwohl wir dies bereits in München schon gemacht hatten. Vielleicht aber ist dieser Schalter nur dafür da, um sicher zu gehen, dass wir dies auch richtig gemacht haben oder um dies einfach nur zu bestätigen.

Hier wird nochmal der QR Code des Thailandpass gecheckt sowie die Bestätigung eines Testtermins nebst der Quittung der bereits vor Wochen in München bezahlten Summe quergecheckt.

Stimmt alles, geht es weiter zur Imigration.

Imigration

Nichts neues! Imigration ist Imigration ist Imigration.

Check des T6 Formulars, Passports und Thailandpasses. Fingerabdrücke scannen, Photo ohne Maske aufnehmen und in unserem Falle noch das E-Visa in den Pass einstempeln lassen.

Fertig!

Das war einfach.

Baggage Claim et al.

Ein Stockwerk tiefer ist das Gepäck bereits angekommen. Hier bfeinden siich auch zwei Standl, die div. SIM Karten für Handy, Smartphones, Rechner etc. anbeiten.

Hinweis einer der freundlichen Mitarbeiterinnen: Außerhalb des Zollbereiches gibt es weitere Schalter und bessere Angebote (Anmerkung: vermutlich diesselben).

Zoll

Wir haben nix zu verzollen!

Welch ein Glück für die Zollbeamtinnen, denn der X-Ray Scanner geht gar nicht oder pausiert gerade.

RT-PCR Test

Dann haben wir noch eine Simkarte gekauft und werden bereits wieder von überaus hilfbereiten grünbemantelten, maskierten, gummierten, behäupteten Gesundheitshelferinnen begrüßt, die uns Richtung Registrierung an einen Schalter mit Nummer leiten.

Registrierung PSAS

Das Beste? Hier verlässt man den airconditioned Bereich des Flughafens und realisiert zum ersten mal die Wärme.

Doch nicht zu lange ablenken lassen! Es geht weiter im Takt:

Passport, T6-Formular, PCR-Test Receipt (= Buchungsbescheinigung und Quittung, dass er bezahlt ist) werden in Empfang genommen und man erhält ein verschraubtes Reagenzglas mit seinem persönlichen Etikett, daß in einer Tüte versiegelt wird, auf dem sich ein großer Warn-Aufkleber befindet, der vor virulentem Material warnt.

Anschließend taumelt man durch ein weiteres Spalier an grün beschutzmantelten, maskierten, behäubchenten HelferInnen, die einem wegweisend in ihren Gummihandschuhen winken und man findet sich wieder in einem Wagenzirkel aus Testfahrzeugen. Nein, keine Erlprinzen oder ADAC Crashtestfahrzeuge, sondern Fahrzeuge, die eigens so umgebaut sind, dass man kontaktlos einen RT-PCR-Test durchführen kann. Wobei hier unter kontaktlos nur bedeutet, dass die Testnehmerin nicht mit dem zu Testenden in unmittelbaren Kontakt kommt.

Helferin nebst Testfahrzeug

Sie sitzt nämlich hinter einer Scheibe, die zwei armlange Gummihandschuh-Durchbrüche enthält. Da schlupft sie hinein und nimmt einem das Reagenzglas ab, öffnet es und fährt einem mit einem sterilen Probewattestäbchen durch die Nase, um einen Abstrich zu entnehmen.

„Kitzelt! Kitzelt! Kitzelt!“

PCR-Test Fuhrpark im Airport Phuket
(Alle sind unglaublich hilfsbereit)
Oh Deutschland, du Servicewüste!

Probestäbchen in Reagenzglas, zuschrauben, fertig!

„Kap kuhn khrap“ und Servus!

Direct- transport ins Hotel

Nun wieder vertrautes Land! Wie man es kennt von vielen Flughäfen und Bahnhöfen und sonstigen Umsteigeknoten Süd-Ost-Asiens.

Das Areal, wo die Taxler, Bus- und Travellerfahrer auf einen warten, in der Gewissheit, dass man sich nicht auskennt und leichte Beute ist.

Diesmal können wir nicht anders und müssen uns hier einen Transport zu unserem Hotel organisieren.

Im Internet wird zwar immer gesagt, dass man nur mit einer bestätigten, bezahlten Transportquittung einreisen kann. Wir sind jedoch bis hier kein einziges mal darauf angesprochen worden.

Nun ist es soweit: Ein Mitarbeiter will wissen, wo wir hin wollen und wer uns abholt.

Wir antworten, dass wir unserem Hotel nur unsere Ankunftszeit mitgeteilt haben, mehr nicht.

Kein Problem, er holt uns ein Taxi!

„OMG! Das kennen wir, das wird normalerweise teuer!

Aber nein! Es sind hier die Standard-Fix-Preise die verlangt werden.

Wir fahren bequem chauffiert für den üblichen Preis von 800 Bht nach zu unserem Hotel.

Ankunft im Hotel

Wir erreichen in Rekordzeit unser Hotel in Patong. Die Straßen sind in Phuket (noch) leer. Mittag oder Pandemie?

Es ist ein sogenanntes „SHA+“-Hotel, das berechtigt ist, Reisende im Sandboxverfahren aufzunehmen. Es ist dafür zertifiziert, da es sich verpflichtet hat die dafür notwendigen Gesundheitsdingens einzuhalten. Keine Ahnung welche, aber es ist zertifiziert.

Bei Ankunft wird der Passport aller Übernachtungsgäste kopiert, das T6 Formular kontrolliert, die Morchana App installiert und aktiviert und die Buchungsbestätigung entgegengenommen.

Die Morchana App ist übrigens so eine Tracing App, die einen vor Covid19 Übertragungen warnt und einem den Zugang zu öffentlichen Gebäuden gewährt. Am Rande bemerkt: Geht nur mit localer SIM -Karte.

Das dauert ein bisschen und der versprochene Welcome-Drink fällt hinten runter, dabei hätten wir gerade derweil die Zeit dafür gehabt.

Bis zum Eintreffen des negativen Testergebnisses ist ab jetzt der Aufenthalt nur im Zimmer nebst Balkon erlaubt. Auch wenn der Pool leer ist, darf er nicht benutzt werden.

wir sind angekommen

Wir beziehen unser Zimmer. Wir sind endlich da! Zwei Jahre lang keine Tropen, kein Reisen, keine Wärme, kein helles Licht …

Was immer kommt, wir jetzt schon glücklich hier zu sein.

Und im Gepäck findet sich noch Gebäck aus München. Es gibt Brezn mit Kaffee einen Schokoriegel. Danach rauchen wir auf der Terrasse noch eine Kretek, die wir vor zwei Jahren von unserer letzten Reise mitgebracht hatten und fallen in einen komatösen Schlaf (nein, das lag nicht an der Zigarette).

Als wir nach 2,5 h wieder aufwachen ist unser Testergebnis bereits im Postfach der Email:

Negativ! Yeah!

Mit diesem PDF -File wird die Morchana App freigeschaltet. Also man scannt den Barcode und es spring talles auf beige. Man ist dann ein „low-risk“ Kandidat und darf ab jetzt raus und im Pool planschen, Essen gehen, Einkaufen oder auf der Phuketinsel sonstwas unternehmen. Man muss nur in seinem Hotel übernachten bzw. so tun, denn es gibt keine Zimmerkontrolle, wie zu Klassenausflugszeiten.

sonstige Verhaltensregeln

  • Im Freien ist Maskenpflicht. Auch in der Hotelanlage. Auch wenn sich die Farangs damit hart tun. Auch wenn niemand in der Nähe ist.
  • Zum Schwimmen z.B. im Meer, darf man die Maske abnehmen. Am Strand ist Grauzone.
  • Bei Betreten div. Gebäude wird die Körper-Temperatur gemessen.
  • weitere fallen mir nicht ein

Im Übrigen fällt mir jetzt sowieso nichts mehr ein. Vielleicht sollte man diesen Erfahrungsbericht noch mal mit dem überaus vorbildlichen Ablaufdiagram in dem Beitrag „Phuket Sandbox Theorie“ abgleichen.

Und da wartet noch Kao Niao mit Entenfüßen in Sojasoße daraußen auf der Terrasse…

Dunkel war’s! Aber auch im Dunkeln schmeckt es gut!

Fazit

Ein riesen Aufwand für alle Beteiligten. Aber wir sind wirklich glücklich, dass es möglich ist! Die Thailänder sind überaus hilfbereit und tun Alles um einem den Aufenthalt hier zu ermöglichen.

Ja, es gibt an der einen oder anderen Stelle Diskussionsbedarf. Aber d a s Thema ist doch nun wirklich durch.

Endlich wieder unterwegs im Süden!